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Trans World Airlines

Als Transcontinental and Western Air 1930 gegründet, machte TWA Luftfahrtgeschichte. So eröffnete TWA als erste Gesellschaft einen Liniendienst von Küste
zu Küste der USA, erschloß Kalifornien für den Flugverkehr und war Mitinitiator so berühmter Flugzeuge wie der DC-1/2 und der DC-3.
Am 25. Oktober 1930 fliegt erstmals eine TWA Fokker F10A von New York nach Los Angeles. Nach dem 2. Weltkrieg eröffnete TWA einen Dienst nach Bombay. Am 21. Mai 1950
nannte sich die Gesellschaft Trans World Airlines. Ab September 1950 waren London und Frankfurt bereits Teil des Streckennetzes. Geflogen wurde international mit der Constellation, innerhalb
der USA mit DC-3, Martin 404 und im März 1960 kam als erster Jet eine Boeing 707 zum Einsatz. Ab August 1969 wurde ein „Round the World"- Dienst eingerichtet. Im Dezember 1969 erhielt
TWA mit einer Boeing 747 den ersten Jumbo-Jet, damit wird der Dienst von New York nach Los Angeles eröffnet.
Mit der L-1011 TriStar kam 1972 ein weiterer Großraumjet zu TWA. Neuester und letzter Flugzeugtyp war die Boeing 767, die auf internationalen Strecken eingesetzt wurde.
Am 23.8.1995 konnte TWA Chapter 11 verlassen, man hatte sich unter den Schutz dieses begeben, um die notwendige Umstrukturierung der Gesellschaft vornehmen zu können.
Unter Mitwirkung der TWA Angestellten kam diese zustande. Seither hielten die Mitarbeiter 30% vom Kapital. Die Gelegenheit wurde genutzt, um auch eine neue Corporate Identity einzuführen.
Im Januar 2001 wurde die mittlerweile hochverschuldete TWA wird von der Konkurrenzgesellschaft American Airlines aufgekauft. Die zweitgrößte Fluggesellschaft der Welt
zahlte für "praktisch alle Aktiva" von Trans World Airlines 742 Millionen Dollar.
TWA erhielt zudem von American Airlines 200 Millionen Dollar Vorschuß, um den Flugverkehr noch ein halbes Jahr aufrecht erhalten zu können. Die Traditionsfluglinie
drückte eine Schuldenlast von rund hundert Millionen Dollar. Rund die Hälfte davon war nach Presseberichten zufolge noch im Januar 2001 fällig.
"Das ist für TWA ein trauriger und ein guter Tag zugleich", erklärte Präsident William Compton. "Traurig deshalb, weil am Ende der älteste und beste Name im
Luftverkehr verschwinden wird."
American bekam mit dem Deal rund 190 Flugzeuge und zahlreiche Start- und Landerechte, vor allem am TWA - Sitz St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Für die 1925
gegründete Airline arbeiteten zuletzt etwa 20.000 Menschen.
Der letzte planmäßige Linienflug einer TWA L1011
wurde am 03. September 1997 durchgeführt. N11006 (msn 193B – 1018) beflog als TW840 die Strecke Los Angeles nach New York (John F. Kennedy). Nach der Landung auf der
Runway 31R um 16:04 wurde die Maschine von der örtlichen Feuerwehr mit Wasser bespritzt. Die N11006 rollte dann über den Taxiway Bravo , Delta und Alpha zum Gate 23 am Terminal 5.
Die L1011 Ära bei TWA endete mit dem Abstellen der 3 Triebwerke und dem Aussteigen des letzten Gastes um genau 16:42 Uhr. |